Die Kapelle Maria Hilf auf dem Beselicher Kopf ist ein bedeutender Wallfahrtsort im Bistum Limburg und in der hiesigen Volksfrömmigkeit fest verankert. Sie wurde vor 250 Jahren am 8. September 1767 auf den Namen Maria Hilf und zu Ehren der Heiligen Vierzehn Nothelfer geweiht.

 

Die sieben Kapellchen am Betweg im Wald von Obertiefenbach zur Beselicher Kapelle, die an die Sieben Schmerzen Mariens erinnern gehören nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1877 zu dem Ensemble der Wallfahrtskapelle.

 

Die Kapelle befindet sich, landschaftlich reizvoll gelegen, auf dem Beselicher Kopf, dem die Gemeinde wegen seiner zentralen Lage ihren Namen verdankt. Die Gründung der Gemeinde Beselich erfolgte am 30. Dezember 1970 durch den Zusammenschluss der vier zuvor selbstständigen Gemeinden. Neben der Wallfahrtskapelle befindet sich die denkmalgeschützte Klosterruine Beselich mit dem landwirtschaftlich genutzten ehemaligen Klosterhof.